Wasserkrise in Kapstadt – Südafrika Dürre im Western Cape

Die Wasserkrise in Kapstadt hat sich ein wenig entspannt, da die Landwirtschaft aus Südafrika nicht soviel Wasser benötigt, wie angenommen. Trotzdem müssen

Menu

Die Wasserkrise in Kapstadt hat sich ein wenig entspannt, da die Landwirtschaft aus Südafrika nicht soviel Wasser benötigt, wie angenommen. Trotzdem müssen die Bürger von Kapstadt weiter Wasser sparen. Der ‘‘Day Zero‘‘ ist auf dem 11. Mai 2018 verschoben.

 Wasserkrise in Kapstadt – Südafrika Dürre im Western Cape

Wasserkrise Kapstadt Dürre Südafrika

Ab dem 1. Februar 2018 wurden die Vorgaben für den Wasserverbrauch verschärft. Jeder Bürger darf am Tag 50 Liter verbrauchen. Diese Wassermenge muss für die Toilettenspülung, duschen, putzen und kochen reichen. Der Garten darf nicht mehr bewässert werden und die Nachspeisung von einem Swimmingpool ist verboten. Wer mehr Wasser verbraucht, der kann mit hohen Strafen rechnen.

Hotels, Gästehäuser und andere Luxusunterkünfte sind von der Regierung ebenso aufgefordert worden, Wasser zu sparen. So wurden die Stöbsel der Badewannen entfernt. Das Duschen sollte nicht länger wie 2 Minuten dauern. Es wird darauf hingewiesen, daß Handtücher nicht mehr jeden Tag gewaschen werden. Ein voller Swimmingpool wird nicht mehr garantiert! Nach einem Freibad ist es Vorschrift, daß der Swimmingpool mit einer Plane abgedeckt wird, damit eine Wasserverdunstung ausgeschlossen ist. Also müssen Urlauber auch mithelfen sich an Wassersparmaßnahmen zu beteidigen.

Das Bevölkerungswachstum in Kapstadt ist sehr groß. Der Wegzug vom Land ist nicht gestoppt worden. Schon jetzt leben 63 % aller Menschen in der Nähe einer Großstadt. In den nächsten 20 Jahren werden es ca. 80 % sein.

Ob der nötige Infrastrukturausbau im Western Cape gelingen wird, ist sehr fraglich, da das Know-how und Geld fehlt.

Da Südafrika am Indischen und Atlantischen Ozean gelegen ist, liegt es Nahe mehrere Salzentwässerungsanlagen zu erstellen. Es hört sich einfach an, aber das Geld fehlt einmal für die Investion und Unterhaltung.

Die modernen Anlagen arbeiten mit Hochleistungspumpen, die jede Menge Strom verspeisen. Strom ist neben Wasser das nächste Problem am Kap.

Die Menschen am Kap versuchen mit der Situation klar zu kommen. Viele von ihnen sparen mehr Wasser, als sie es brauchen.

Natürlich gibt es noch die Unverbesserlichen und Superreichen, die der Meinung sind mit Geld alle Probleme zu beseitigen.

Wir wollen hoffen, daß der ‘‘ Day Zero‘‘ nicht eintreffen wird und der bevorstehende Winter viel Regen bringt.

Ihr Kapstadt-Net Team

zurück Hauptseite

Südafrika Dürre